Nächstes Konzert:
30./31.12.2017
Stadttheater Mödling

 

 

Gestaltung der Webseite:
Bernhard M. Swietly


 

Unsere Dirigenten
   
Felix Hornbachner

Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des MSO seit Herbst 2017.

Geboren 1992 wächst er in einer musik- und kulturorientierten Familie in Großraming (Oberösterreich) auf, wo er seinen ersten Musikunterricht in Violine, Klavier und Orgel erhält.
Mit 15 Jahren Übernahme des Organistenamtes der katholischen Pfarrkirche Großraming sowie des Kirchenchores und damit verantwortlich für die musikalische Gestaltung der kirchlichen Feierlichkeiten.

Von 2011 bis 2015 studiert er Dirigieren an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien bei Prof. Georg Mark und Prof. Andreas Stoehr und schließt sein Studium mit Auszeichnung ab. Seither setzt er seine Dirigierausbildung bei Sophie Rachlin fort und studiert gleichzeitig Komposition und Musiktheorie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien in der Klasse von Prof. Dietmar Schermann.

2003 debütiert er beim Carinthischen Sommer in Ossiach (Kärnten) mit dem Ensemble Sonare und gewinnt im selben Jahr den Internationalen Dirigierwettbewerb Elche (Spanien).
2014 leitet Hornbachner E. Kalmans Die Csàrdàsfürstin im TAG (Theater an der Gumpendorferstraße) und assistiert im selben Jahr Guido Mancusi für W. A. Mozarts Le nozze di Figaro im Schlosstheater Schönbrunn, wo er im folgenden Jahr als Assistent für J. Strauss' Die Fledermaus wirkt und mehrere Vorstellungen mit großem Erfolg leitet.

Als Korrepetitor sammelt Hornbachner Erfahrungen mit Chören wie dem Chor Ad Libitum (Heinz Ferlesch), dem Wiener Kammerchor (Michael Grohotolsky) und der Domkantorei St. Pölten (Otto Kargl). Darüberhinaus profiliert er sich auch als Chorleiter, indem er 2016 bis 2017 die Chorvereinigung Jung-Wien und den Männergesangsverein Ebergassing leitet.

2017 dirigiert Hornbachner Konzerte mit dem Sinfonieorchester Steyr, dem Linzer Konzertverein und dem Waidhofner Kammerorchester. Im September 2017 leitet er W. A. Mozarts Le nozze di Figaro im Rahmen der Angelika-Prokopp-Sommerakademie der Wiener Philharmoniker mit Aufführungen in Salzburg, Schloss Thalheim, Wien und Graz.

 

   
Conrad Artmüller

Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des MSO von 1986 bis 2017.

Geboren 1944 in Wien. Absolvent der Dirigentenklasse von Prof. Hans Swarowsky an der Wiener Musikhochschule.

Von 1966 bis 1991 war er Mitglied der Wiener Volksoper, wo er über 800 Vorstellungen und 12 Premieren dirigiert hat. Ab 1991 war Conrad Artmüller Studienleiter und Dirigent an der Wiener Staatsoper. Konzertreisen und Gastspiele führten ihn nach Deutschland, Frankreich, England, in die Schweiz, die Niederlande, die Slowakei, Japan und Brasilien.

Seit 1986 ist er Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Mödlinger Symphonischen Orchesters.

Auch als Chorleiter hat sich Conrad Artmüller große Verdienste erworben. So leitete er über viele Jahre die Mödlinger Singakademie und gründete im Jahr 1983 die Wiener Evangelische Kantorei, der er bis 2009 als Obmann vorstand.

1994 wurde ihm das Große Goldene Ehrenzeichen der Stadt Wien verliehen, im Frühjahr 2003 wurde Conrad Artmüller für seine künstlerischen Verdienste vom Bundespräsidenten mit dem Titel "Professor" ausgezeichnet. Weiters ist er Träger des Großen Ehrenzeichens für Kunst und Kultur der Stadt Mödling.

Seit 2005 ist Conrad Artmüller Musikchef des neugegründeten Festivals "Opera Pannonica". In dessen Rahmen fanden auf der Burg Lockenhaus unter seiner musikalischen Leitung zahlreiche Aufführungen von Mozarts "Hochzeit des Figaro" (2007) und Smetanas "Verkaufter Braut" (2008) statt.

Auch als Komponist ist Conrad Artmüller wiederholt hervorgetreten. Er konnte sich mit den Strömungen atonaler Musik nicht identifizieren, und so beschränkte er sich lange Zeit zumeist auf Bearbeitungen. In der Universal-Edition erschien seine Orchesterfassung von Schumanns Liederzyklus "Frauenliebe und Leben" (uraufgeführt 2005 vom Mödlinger Symphonischen Orchester). Im Herbst 2009 fand die Uraufführung seiner Vertonung des Sonnengesanges von Franz von Assisi "Cantico delle creature" statt. Es folgte die Komposition einer mehrteiligen Weihnachtskantate, und im Juni 2012 erfuhr das Oratorium INRI seine erfolgreiche Urauffführung.

 

 

Gastdirigenten
Seit einigen Jahren pflegt das Mödlinger Symphonische Orchester die Zusammenarbeit mit Gastdirigenten, um neue Perspektiven, Einflüsse und Arbeitsweisen kennenzulernen.
Ein Konzert im Jahr wird von diesem einstudiert und zur Aufführung gebracht.

 

Thomas Koncz

Konzert am 7. März 2015 in der Südstadtkirche Maria Enzersdorf

Geboren in Budapest. Studien in Dirigieren, Komposition und Korrepetition an der Franz-Liszt-Musikakademie Budapest und an der Musikuniversität Wien mit Auszeichnung.
Preisträger internationaler Dirigierwettbewerbe in Wien, Kopenhagen, Mailand und Florenz.

1974 bis 1980 Dirigent an der Ungarischen Staatsoper in Budapest.
1984 bis 1993 Generalmusikdirektor der Südwestdeutschen Philharmonie in Konstanz, danach bis 1996 Chefdirigent des Philharmonischen Orchesters in Györ (Ungarn)

Als Gastdirigent leitete er namhafte internationale Orchester wie die Berliner Philharmoniker, Wiener Symphoniker, das RSO Wien, das Mozarteum-Orchester Salzburg, die Niederösterreichischen Tonkünstler, das Orchester der Beethovenhalle Bonn, Die Stuttgarter Philharmoniker, die Orchester der Mailänder Scala und des Maggio Musicale Fiorentino, die Rundfunkorchester in Madrid und Kopenhagen, die Athener Philharmoniker, die Berner Symphoniker oder das Seoul Philharmonic Orchestra sowie Opernaufführungen u.a. in Wien, Bern, Bilbao und New York. Er war Dirigent zahlreicher Rundfunk-, Fernseh- und CD-Aufnahmen.

Von 1978 bis 1984 war Thomas Koncz Lehrbeauftragter an der Opernabteilung der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Wien und von 1984 bis 1993 Künstlerischer Leiter des Orchesters für Musik in Bern. Seit 1991 ist er Dozent am Institut für Gesang und Musiktheater an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.

 

Azis Sadikovic

Konzert am 12. März 2016 in der Südstadtkirche Maria Enzersdorf

1983 in Wien geboren. Studierte Dirigieren bei Georg Mark und Violine bei Wener Hink (Konzertmeister der Wr. Philharmoniker) an der Konservatorium Wien Privatuniversität, wo er 2008 mit Auszeichnung abschloss. Er nahm an Meisterkursen mit Daniel Barenboim, Gustavo Dudamel, Peter Eötvös, Yakov Kreizberg, Kurt Masur, Colin Metters, Günter Neuhold und Nicolàs Pasquet teil und arbeitete mit Künstlerpersönlichkeiten wie Elisabeth Leonskaja, Julia Fischer, Bobby McFerrin und Pavel Vernikov.

Er ist Gewinner des Voncurso Jovens Maestros 2013 in Lissabon und wurde mit dem 3. Preis und dem bronzenen Baton bei der rennomierten Grzegorz Fitelberg International Competition 2012 in Katowice (Polen) ausgezeichnet.

Sadikovic dirigierte bereits das RTV Slovenia Symphony Orchestra, das OrquestraMetropolitana de Lisboa, das Danish National Radio Orchestra, die Jyväskylä Sinfonia Finlandia, das Vaasa City Orchestra, das Kärntner Symphonieorchester, das Croatian Chamber Orchestra, die Sinfonietta Badenm die Slowakische Philharmonie, das Manhattan School of Music Symphony Orchestra, das Guildhall School of Music and Drama Symphony Orchestra sowie zahlreiche weitere Ensembles im In- und Ausland.
Von 2007 bis 2012 war er zudem Chefdirigent des Akademischen Symphonie Orchesters Wien und gründete 2007 sein eigenes Orchester, das Ensemble Wien Klang.

Ein umfangreiches Opernrepertoire, das von Glucks Orfeo et Eurydice über Mozarts Don Giovanni und Beethovens Fidelio bis zu Wagners Tannhäuser reicht, erarbeitete sich Azis Sadikovic unter anderem an der Opéra National du Rhin in Strasbourg, dem Staatstheater Darmstadt und dem Stadttheater Klagenfurt. In Wien dirigierte er zuletzt 2013 im Palais Schönburg die prominent besetzte Neuproduktion von Strauss’ Ariadne auf Naxos und 2011 im Theater am Nestroyhof die Erstaufführung von Polgars Das Budapest Verhör.
Eine rege Zusammenarbeit verbindet Azis Sadikovic mit zahlreichen Mitgliedern der Wiener und der Berliner Philharmoniker. Als Solisten konzertierten mit ihm u.a. Julian Rachlin, Natalia Ushakova, Florian Boesch, Mojca Erdmann und Tomasz Konieczny.

Eine wichtige Rolle spielt für ihn die Aufführung von zeitgenössischen Werken, z.B. beim Festival Voix Nouvelles in Royaumont/Frankreich, in Straßburg und in der Schweiz.

 

Johannes Vogel

Konzert am 11. Juni 2017 im Neuen Burgsaal Perchtoldsdorf

wurde in Wien geboren und wuchs in Mödling auf. Studium Konzertfach Schlaginstrumente an der Hochschule für Musik in Wien und Diplom mit Auszeichnung.

Engagement im Bühnenorchester der Bundestheater, dann als Solo-Pauker im Orchester der Volksoper Wien. Mitwirkung in Orchestern wie Wiener Philharmoniker, RSO Wien, Opernhaus Graz, Camerata Academica Salzburg, Chamber Orchestra of Europe, Wiener Kammerorchester, Österreichisch-Ungarische Haydn-Philharmonie oder im Ensemble Kontrapunkte. Gastengagements im Orchester der Oper Zürich und an der Bayerischen Staatsoper.

Zusammenarbeit u. a. mit Claudio Abbado, Bernard Haitink, Lorin Maazel, Christoph v. Dohnányi, Riccardo Muti, Michael Gielen, Nikolaus Harnoncourt, Thomas Hengelbrock, Christopher Hogwood, Adam Fischer, James Levine, Andre Previn, Franz Welser-Möst, Carlo Maria Giulini, Giuseppe Sinopoli, Seiji Ozawa, Pierre Boulez, Georg Solti, Leonard Bernstein, Carlos Kleiber.

Heute arbeitet Johannes Vogel hauptsächlich als Komponist, Produzent und Dirigent von Musiken für Rundfunk, Fernsehen und Film.

Seit 2016 ist er Chefdirigent der Synchron Stage Vienna. Als Komponist und Musikproduzent war Johannes Vogel bei der MGM/Paramount-Produktion „Hercules“ tätig und wirkte mit an der Legendary/Universal-Produktion „Crimson Peak“ sowie an Filmen wie „Mama“ und „The Impossible“.

Für den ORF komponierte und produzierte er u.a. das Musik-Layout für die Diskussions-Sendung „Im Zentrum“ und das Magazin "Thema". Gemeinsam mit Dirk Leupolz komponierte Johannes Vogel die Musik zur 9. und 10. Staffel von „Der Bergdoktor".

 

 

 

Siehe auch: