Nächstes Konzert:
14.10.2017
Neuer Burgsaal
Perchtoldsdorf

 

 

Gestaltung der Webseite:
Bernhard M. Swietly


 

Conrad Artmüller

Geboren 1944 in Wien. Absolvent der Dirigentenklasse von Prof. Hans Swarowsky an der Wiener Musikhochschule.

Von 1966 bis 1991 war er Mitglied der Wiener Volksoper, wo er über 800 Vorstellungen und 12 Premieren dirigiert hat. Ab 1991 war Conrad Artmüller Studienleiter und Dirigent an der Wiener Staatsoper. Konzertreisen und Gastspiele führten ihn nach Deutschland, Frankreich, England, in die Schweiz, die Niederlande, die Slowakei, Japan und Brasilien.

Seit 1986 ist er Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Mödlinger Symphonischen Orchesters.

Auch als Chorleiter hat sich Conrad Artmüller große Verdienste erworben. So leitete er über viele Jahre die Mödlinger Singakademie und gründete im Jahr 1983 die Wiener Evangelische Kantorei, der er bis 2009 als Obmann vorstand.

1994 wurde ihm das Große Goldene Ehrenzeichen der Stadt Wien verliehen, im Frühjahr 2003 wurde Conrad Artmüller für seine künstlerischen Verdienste vom Bundespräsidenten mit dem Titel "Professor" ausgezeichnet. Weiters ist er Träger des Großen Ehrenzeichens für Kunst und Kultur der Stadt Mödling.

Seit 2005 ist Conrad Artmüller Musikchef des neugegründeten Festivals "Opera Pannonica". In dessen Rahmen fanden auf der Burg Lockenhaus unter seiner musikalischen Leitung zahlreiche Aufführungen von Mozarts "Hochzeit des Figaro" (2007) und Smetanas "Verkaufter Braut" (2008) statt.

Auch als Komponist ist Conrad Artmüller wiederholt hervorgetreten. Er konnte sich mit den Strömungen atonaler Musik nicht identifizieren, und so beschränkte er sich lange Zeit zumeist auf Bearbeitungen. In der Universal-Edition erschien seine Orchesterfassung von Schumanns Liederzyklus "Frauenliebe und Leben" (uraufgeführt 2005 vom Mödlinger Symphonischen Orchester). Im Herbst 2009 fand die Uraufführung seiner Vertonung des Sonnengesanges von Franz von Assisi "Cantico delle creature" statt. Es folgte die Komposition einer mehrteiligen Weihnachtskantate, und im Juni 2012 erfuhr das Oratorium INRI seine erfolgreiche Urauffführung.

 

Siehe auch: